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08.07.20 12:11 Uhr Alter: 35 Tage
Kategorie: Tipps

Im Trend: Schöner wohnen mit Naturtapeten

Naturtapeten sind schick und jede einzelne ist ein Unikat. Sie haben ein exklusives Flair und damit erhalten Wohnräume eine Wertsteigerung.

Natürlich, langlebig, nachhaltig und exklusiv - die Naturtapete liegt voll im Trend. Ökologisches Bewusstsein und Nähe zur Natur machen auch vor Wohntrends nicht Halt. Handgefertigte Naturtapeten aus Gras, Bambus, Schilf oder Kork kombinieren einen natürlichen Look mit einem guten ökologischen Gewissen. Ein paar wissenswerte Informationen dazu finden Sie nachstehend.

Materialien für Naturtapeten

Ein wahres Revival erlebt die sogenannte Grastapete (Grasscloth), die schon in den 1970er- und 1980er-Jahren groß in Mode war. Grasfasern werden getrocknet und meist von Hand zu langen Fäden verknotet, die auf einem Trägeruntergrund aufgebracht werden. Heutzutage ist die Grastapete in vielen Farbvarianten erhältlich und sogar eingearbeitete Muster sind möglich.

Sehr gefragt sind auch Bambustapeten. Hierfür werden Bambusfasern aus Asien auf einem Grasuntergrund aufgebracht.

Ein weiteres Naturprodukt sind Schilftapeten. Diese werden wie Bambustapeten verarbeitet. Hier wird jedoch das Ausgangsmaterial nicht importiert, sondern wächst vornehmlich bei uns in Europa.

Eine besonders edle Variante ist die Korktapete. Zur Herstellung dieser Naturtapete werden wenige Millimeter dicke Korkplättchen miteinander verklebt. Der Vorteil der Korktapete ist, dass sie robust und unempfindlich ist. Ein kleiner Nachteil kann sein, dass der Farbton des Korkes nach einiger Zeit durch beispielsweise direkte Sonneneinstrahlung durch ein Fenster, etwas verblasst.

Naturtapeten aus Leinen oder Sisal wirken sehr schlicht und dennoch sehr stilvoll. Die feinen Strukturen kann man erst bei genauerem Hinsehen erkennen.

Naturtapeten haben viele Vorteile – aber auch kleine Nachteile

Vorteil bei allen Naturtapeten ist der natürliche, einzigartige Look sowie die Verarbeitung von natürlichen Materialien. Einerseits sind Naturtapeten meist langlebig und andererseits können sie sogar zur Verbesserung des Raumklimas beitragen. Ein weiterer Vorteil ist ihre äußerst wandelbare Struktur sowie die in der Regel atmungsaktiven natürlichen Rohstoffe, die auch höhere Schall- und Wärmedämmeigenschaften besitzen.

Nachteilig sind einerseits die höheren Kosten - je nach Material und Design beginnen die günstigsten Varianten ab rund € 150,00 pro Rolle - und andererseits die Feuchteempflindlichkeit. Daher sind sie für Keller, Küche oder Badezimmer eher nicht geeignet.

Ein bisschen Übung braucht es allerdings bei der Verarbeitung von Naturtapeten. Zum Beispiel muss beim Zuschnitt von Grastapeten akribisch darauf geachtet werden, dass die Verbindungen zwischen den einzelnen Fasern nicht beschädigt werden. Naturtapeten sind auch nicht so flexibel wie herkömmliche Papiertapeten. Die einzelnen Bahnen sind etwas störrischer und da kann sich das Aufkleben an die Wand etwas schwieriger gestalten.

Ebenso zu beachten ist das nicht zu unterschätzende Risiko für Allergiker durch die natürlichen Gräser, wenn sie tatsächlich naturbelassen, also unbehandelt, sind.

Sind Naturtapeten frei von Schadstoffen?

Leider kann es auch bei Naturtapeten vorkommen, dass Schadstoffe enthalten sind. Bereits beim Anbau der Naturmaterialien können Fungizide und Pestizide verwendet werden. Auch der verwendete Klebstoff, der beim Aufbringen auf einen Träger aus Papier oder Vlies benutzt wird, kann schädliche Substanzen enthalten. Um die Korkplatten miteinander zu verkleben, können insbesondere bei Korktapeten künstliche Harze zum Einsatz kommen, welche im Extremfall zu Beschwerden und allergischen Reaktionen führen können. Tipp: Naturtapeten, die mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“ gekennzeichnet sind, sind zumindest schadstoffarm.

Kein Hexenwerk: So bringen Sie Ihre Naturtapete an die Wand

Fast kinderleicht geht das Tapezieren mit Naturtapeten von der Hand, wenn der Heimwerker ein gutes Maß an Geschick und ein wenig Übung mitbringt. Naturtapeten mit einem Trägermaterial aus Vlies sind in der Verarbeitung relativ einfach - sie lassen sich fast wie herkömmliche Papiertapeten an die Wand kleben.

Schwieriger wird es schon mit Naturtapeten mit einem Trägermaterial aus Papier. Dieses ist in der Regel recht dünn und daher entsprechend empfindlich. Eine kleine Unachtsamkeit beim Schnitt oder Zusammenlegen kann die Tapete schon beschädigen. Auch das Anpassen der einzelnen Tapetenbahnen mit ihren unterschiedlichen Strukturen und Mustern erfordert einiges an Geschick.

Tipp: Naturtapeten können durch Überstreichen eine neue Farbe erhalten, ohne ihre Struktur zu verlieren. Vor dem Anstrich sollten die Fasern allerdings grundiert werden.